FPÖ: „Das öffentliche Verkehrsnetz in Liesing braucht einen Neustart“

Liesing ist ein stetig wachsender Bezirk und schon jetzt ist die Verkehrssituation dramatisch und die angebotenen Verkehrskonzepte können mit dieser rasanten Entwicklung einfach nicht mehr Schritt halten. Das liegt auch daran, dass große Wohnbauvorhaben ohne großflächigen Verkehrskonzept realisiert werden.

Aus diesem Grund hat die FPÖ-Liesing bereits im Mai gemeinsam mit ÖVP und NEOS einen Vorschlag für die Routenführung eines Schnellbusses in Liesing ausgearbeitet und als Antrag eingebracht, um damit die schlechte Öffi-Anbindung einiger Liesinger Bezirksteile zu verbessern.
Es gilt den öffentlichen Verkehr im Bezirk auf neue Beine zu stellen. Der geforderte Schnellbus soll ein zusätzliches Verkehrsmittel zum bestehenden Busnetz schaffen, der zentrale Punkte anfährt und ein schnelles Vorankommen innerhalb des Bezirks gewährleistet. Damit soll vor allem die Schwachstelle der Ost/West Verbindung in Liesing bereinigt werden. Der Schnellbus ist dem Konzept der InterCity-Züge angelehnt. Die Zeitersparnis ergibt sich dadurch, dass weniger Stationen angefahren werden. Auf diese Weise, können die hochrangigen öffentlichen Verkehrsmittel wie die U-Bahn, die S-Bahn aber auch die Lokalbahn rascher erreicht werden. Das bestehende lokale Busnetz würde für die Fahrgäste erhalten bleiben. Ein weiterer Vorteil des Liesinger Schnellbusses wäre, dass er, sollte er von den Fahrgästen nicht angenommen werden, jederzeit wiedereingestellt werden könnte. Davon ist aber nicht auszugehen, da Schnellbusse bereits in mehreren europäischen Städten sehr gut angenommen werden.

Obwohl sich bei einer eigens einberufenen Sitzung zu diesem Thema gezeigt hat, dass weder die SPÖ, noch die Wiener Linien ein Schnellbuskonzept für Liesing unterstützen wollen, werden wir von unserer Forderung nicht abweichen und auf einen Probebetrieb beharren. Denn letztlich zeigen nur die Fahrgäste, ob sich der Schnellbus bewährt, hält Silvia Forstner, Klubobfrau der FPÖ Liesing fest.