Burkiniverbot in Wiener Freibad

Foto Goldstein

Der Burkini ist, ebenso wie die Vollverschleierung, nicht integrationsfördernd – ganz im Gegenteil.
Er verstärkt noch die Entwicklung einer Parallelgesellschaft, wie wir sie schon seit Jahren miterleben, indem er Frauen in zwei Klassen einteilt, in Muslime und in Ungläubige. So werden Frauen als Muslime erkannt und von muslimischen Männern „respektiert“, während Frauen ohne Burkini in Gefahr laufen, als Freiwild angesehen zu werden. Die steigenden Zahlen von sexuellen Übergriffe sind ein Beweis dafür. Wie das Kopftuch und die Burka tragen viele muslimische Frauen den Burkini nicht freiwillig. Es wäre ein Rückschritt für unsere Frauenrechte, würden wir eine
solche frauenfeindliche Entwicklung in Österreich akzeptieren.

Kern und Kurz kopieren

langjährige FPÖ-Forderungen Wir müssen uns zu unseren Werten bekennen und uns nicht vorauseilenden Gehorsam und falsch verstandene Toleranz einer Gesellschaft gegenüber leisten,
deren Frauenbild dem unseren gegenüber völlig entgegengesetzt ist. Deswegen hatte die FPÖ in den letzten Jahren mehrmals ein Burkaverbot gefordert, wofür wir und unsere Wähler als Hetzer beschimpft wurden. Heute haben die Regierungsparteien, allen voran Integrationsminister Sebastian Kurz, scheinbar unsere Forderungen übernommen. Bis auf leere Ankündigungen, aber noch keine Taten folgen lassen. Zuletzt hatte die FPÖ am 29.
März 2017 einen entsprechenden Antrag im Nationalrat eingebracht, dieser wurde mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP abgelehnt. Je näher die nächsten Wahlen kommen, desto mehr versuchen
SPÖ und ÖVP zwar die Wählerstimmen mit freiheitlichen Forderungen zu fangen, aber nach den Wahlen wird wieder alles anders aussehen.
Wie heißt es so schön in Goethes Faust: „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“

FPÖ-Liesing Klubobfrau BR Mag. Silvia Forstner (re. im Bild ) und Dudu Kücükgol (li. im Bild) diskutierten in einer Live-Sendung von oe24.TV über das Für und Wider eines Burkini- und Vollverschleierungsverbotes.